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Pressekonferenz in NRW

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Obwohl die Anzahl an Suiziden in deutschen Justizvollzugsanstalten in den letzten Jahren gesunken ist, ist sie immer noch vergleichsweise hoch. Das Land NRW will deswegen die Suizidprävention in Justizvollzugsanstalten weiter ausbauen. Im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung konnte FusionSystems den Zuschlag für ein entsprechendes Forschungsprojekt erhalten. In enger Zusammenarbeit mit dem Ministerium der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen soll ein Assistenzsystem zur frühzeitigen Suizidabsichtserkennung entwickelt werden, welches auf Verfahren der Künstlichen Intelligenz basiert. Am 22. Oktober fand in Düsseldorf die Auftakt-Pressekonferenz statt, bei der das Projekt der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Die von FusionSystems zu entwickelnde Software soll dabei automatisch relevante Merkmale wie beispielsweise auffällige Objekte und Verhaltensweisen auf den Bildern der Überwachungskamera detektieren. Auf Grundlage von Erfahrungen bei der Suizidprävention werden diese Merkmale in einem zweiten Schritt genutzt, um eine Einstufung des aktuellen Suizidrisikos vorzunehmen.

Diverse Medien berichteten über die Pressekonferenz:

https://www.justiz.nrw/JM/Presse/PresseJM/archiv/2019_02_Archiv/2019_10_22_PM_KI_Suizidpraevention/index.php

https://www.sat1nrw.de/aktuell/kuenstliche-intelligenz-gegen-knast-suizide-197716/

 

Quelle: Justiz NRW

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